Pluspunkte

"Hühnerfleisch ist gesünder als Rind- oder Schweinefleisch." Falls Sie dieser Meinung anhängen, liegen Sie leider völlig falsch.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gibt es keine Fleischart, die gesünder oder ungesünder ist als eine andere.

... Am günstigsten ist es, die verschiedenen Fleischarten abwechselnd auf den Speiseplan zu bringen.

Rindfleisch - bekannt für seinen hohen Gehalt an Vitamin B12, Eisen und Zink.

Rindfleisch hat beispielsweise von allen Fleischarten den höchsten Gehalt an Vitamin B12 zu bieten, das für die Blutbildung und für die Wachstumsvorgänge im Körper verantwortlich ist.

"Schon eine kleine Portion mageres Rindfleisch (125g) deckt den Bedarf an Vitamin B12 von 2 Tagen."

Weiters enthält Rindfleisch von allen Fleischarten auch am meisten Eisen und Zink. Eisen ist ein wichtiger Baustein des roten Blutfarbstoffes, des Hämoglobins. Zink ist Bestandteil von mehr als 200 lebenswichtigen Enzymen und schützt den Organismus vor zellschädigenden Sauerstoffverbindungen, so genannten freien Radikalen.

Schweinefleisch - besonders reich an Vitamin B1

Schweinefleisch ist der wichtigste Lieferant von Vitamin B1. Jedes andere Fleisch enthält geringere Konzentrationen dieses Vitamins. Bei gänzlichem Verzicht auf Schweinefleisch kann es zur Unterversorgung kommen, wenn nicht alternativ dazu ausreichend Vollkornprodukte verzehrt werden.

"Schon eine Portion Schweinefleisch von 150g deckt mehr  als 2/3 der täglichen empfohlenen Menge an Vitamin B1."

Geflügel - besonders hoher Gehalt an Linolsäure.

Geflügel enthält einen deutlich niederen Gehalt an Vitamin B12 und besonders B1. Der Eisengehalt ist aber durchaus mit dem von Schweinefleisch vergleichbar. Zu den ernährungsphysiologischen Vorteilen von Geflügelfleisch zählt der vergleichsweise höhere Gehalt an Linolsäure. Diese gehört zu den lebensnotwendigen Fettsäuren, die der Körper nicht selbst aufbauen kann und ist ein wichtiger Zellbaustein sowie die Vorstufe für die Bildung von Körperhormonen.


   zurück