Würstel

Wr. Würstel, Sacherwürstel, Teewürstel, Debreziner (scharf), Käsekrainer, Käsegriller, Burenwurst (scharf), Bratwurst, Waldviertler, Münchner Weißwurst, Pusztawürstel das Angebot ist groß.

Was ist eigentlich Wurst?

Würste werden generell aus zerkleinertem Fleisch und Speck unter Zusatz von Salzen und Gewürzen sowie unter Hinzufügen von Trinkwasser (Eis) und einigen Hilfs- und Zusatzstoffen hergestellt. Die nun entstandene Wurstmasse wird in Naturdärme abgefüllt und anschließend je nach Sorte charakteritischen Herstellungsschritten unterzogen (Räuchern, Erhitzen, Braten, Trocknen, Reifen).


Was ist drin in der Wurst?

Die Zusammensetzung der einzelnen Wurstsorten einschließlich ihrer Zusatzstoffe ist bei uns gesetzlich genau geregelt.
... zunächst einmal viel Fleisch.
Der wertbestimmende Bestandteil von Wurst ist mageres Fleisch. Das für die Herstellung verwendete Fleisch wird je nach Qualität, also dem Gehalt an magerem Muskelfleisch, Fett und Sehnen, in so genannte "Standards" eingeteilt.


Zur Wurst gehört auch Fett

Viele Gewürze entfalten nämlich erst in Verbindung mit Fett ihr volles Aroma. Fett verbessert aber nicht bloß den Geschmack, es macht die Wurst saftig und streichfähig. Der Fettgehalt variiert von Sorte zu Sorte. Je nach Wurstsorte können z.B.: auch Leber, Zunge und andere Lebensmittel wie z.B.: Gemüse, Pilze, Nüsse verwendet werden.


...und notwendige Zutaten.

Bei bestimmten Wurstsorten kommt etwas Stärke (Kartoffel-, Maisstärke, Weizenmehl) zur Verbesserung der Konsistenz und des Mundgefühls sowie des Safthaltevermögens zum Einsatz. Weiters werden Kochsalz, sowie Zucker zur Würzung und Verlängerung der Haltbarkeit verwendet.
Viele Fleischerzeugnisse enthalten auch Nitritpökelsalz, gegebenenfalls Kaliumnitrat (Salpeter) als Pökelstoff und Ascorbinsäure zur dauerhaften Umrötung und Konservierung des Fleisches. Phosphatsalze und Citrate dienen oftmals zu einer Verbesserung der Bindung des Wurstbräts.
Das in vielen Lebensmitteln verwendete Glutamat wird als Geschmacksverstärker verwendet.
(Die mit Abstand größte Konzentration von Glutamat in natürlicher Form finden wir in Muttermilch (22mg/100ml, Kuhmilch 2/100).
Daher nehmen Säuglinge im Verhältnis zum Körpergewicht nachweislich mehr Glutamat zu sich als jeder Mensch in seinem späteren Leben je aufnehmen kann.)

Sacherwürstel...und das ist das Ergebnis!

 


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